Der Weg in eine Bessere Welt

Communismus als Utopie

Heute wird mal etwas über das Utopia geschrieben. Dieser Begriff ist vielseitig und entstand in der Antike. Er definierte sich durch etwas nicht fassbares da in der Antike viele Vorstellungen besserer Welten nur im Jenseits existierten. Etwas nicht fassbares bedeutet aber keinerlei etwas Unmögliches. So wird es von vielen Menschen falsch interpretiert und eine oft kusierende heutige Vorstellung, der Communismus, als Utopisch abgestempelt also als unmöglich. In dem Fall ist der Communismus nicht fassbar, weil wir weder ihn noch seiner Elemente erfahren haben, so kann er also als Utopia bezeichnet werden.

Der Weg

In diesem Punkt scheiden sich die Geister. Viele Menschen sind sich einig das der Communismus nur autoritär ermöglicht werden kann. Proletarische Revolution und dialektischer Materialismus sind da gefragt. Diese Menschen nennt man Kommunisten mit K! Absurd das ein kleiner Buchstabe so viel ausmachen kann nicht? Der Communismus schlägt eine vollkommen andere Art der Dialektik ein. Dort wird die Theorie zur Praxis. Das heißt es wird kritisiert. Diese Kritik regt zur Reflektion an, wenn gesagt wird „Der Himmel ist blau“ dann überlegt man automatisch, bewusst oder unterbewusst, „mh der Himmel ist der nicht eigentlich farblos und woher kommt das Blau“ oder so etwas in der Art. Durch diese Übung zur Reflektion schreitet die Reflektion auch auf eine höhere Ebene zu. Irgendwann wird so lange reflektiert bist man zu dem Punkt der Erkenntnis kommt das man leidet und das sehr viel Leid durch den Kapitalismus verursacht wird. Dieses Leid kann nicht Systemimmanent abgeschafft werden, so wie sich viele Menschen einen sozialen Kapitalismus vorstellen, nein, das Leid muss negiert werden. Und das geht nur indem das System negiert wird.
Das führt die Menschen auf den Communismus zurück. Die Gesellschaft die auf Notwendigkeit aufbaut. Und nur um darzustellen das wir uns beeilen müssen mit der Negation zitiere ich Adorno mit meinem absoluten Lieblingssatz neben Hesse:

„Der historische Materialismus ist die Anamnesis der Genese“
Adorno

PS: Demnächst wird es hier eine Reihe geben die Max Horkheimers „Traditionelle und Kritische Theorie“ zusammenfasst und kritisiert. Wer Lust hat mitzuwirken kann ja hier einen Kommentar ablassen.

Postfaschismus

Ich werde hier mal eine kleine Diskussion anrollen und mal sehen auf was für einen Nenner die Diskutierenden kommen. Las Anstoß eine kurzdefinition von mir letzten Dezember geschrieben.

Postfaschismus

Meine persönliche Definition äußert sich folgend:
Der Faschismus definiert sich durch Zwänge. Zwang heißt immer das etwas autoritäres im Spiel ist, selbst wenn man den Zwang zur Nahrungsaufnahme als Zwang sieht, dann ist dieser durch die Autorität hervorgerufen, das wir sonst sterben. Aber die Natur als Faschisten zu bezeichnen ist wohl eher sinnlos, denn das ist einfach der Vitale Kreislauf. Jedenfalls ist dort Faschismus vorhanden wo autoritäre Strukturen herrschen und dadurch ist es auch berechtigt dieses Faktum in diese Definition mit einzubeziehen. Dieser Begriff mit dieser Tatsache ist ja als dieser allein sehr abstrakt und da ja schließlich noch ein „Post“ davor steht muss dies ja konkretisiert worden sein. Mit dieser Vorsilbe wurde der Begriff in diese Zeit in der wir im Moment Leben, also eine Zeitepoche, emporgehoben. Schließlich existiert jetzt eine andere
Autorität als zum Beispiel im 3. Reich. Repressiv sind allerdings alle Formen von einer Autorität.
Und das macht den Faschismus aus. Diese durch Autoritäten verursachte Repression geht nicht nur vom Staat aus, sonder im end Effekt immer von der Gesellschaft, die diese Zustände reproduziert. Und auch die Gesellschaft die sich nicht gewillt fühlt sich dagegen aufzulehnen.
Dies ist aber nur sekundär. Das heißt, dass man niemanden an sich die Schuld in die Schuhe schieben kann.

Dem Wahnsinn entgegen

Ich heiße euch willkommen in eine Welt, parallel, pseudoreal und doch greifbar, in der wir hoffentlich dem Wahnsinn näher kommen werden. Die Ehrlichkeit wird uns ergreifen. Ich hoffe das wir auf diesem Blog eine neue Dimension der Kommunikation erreichen könnten. Wahn ergreift uns. Das ist das schönste Gefühl das durch unseren Körper fließen wird. Genießt es und atmet. Lebt. Und versterbt nicht in einem Feuer der Wut.
Denn weil ich Träume lebe ich nicht, aber es gibt zum Glück kein richtiges Leben im Falschen